Niemand schreit mehr auf

Wuppertal streicht

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Von Köln über Duisburg bis Münster setzen die NRW-Städte den Rotstift am Theater an. Symbolhaft steht Wuppertal für das Kulturopfer hochverschuldeter Kommunen. Nun kommt die Schrumpfkur. Niemand schreit mehr auf. Die Wuppertaler Bühnen sollen mit dem renommierten Sinfonieorchester fusionieren. Die beiden Intendanten für Oper und Schauspiel, Johannes Weigand und Christian von Treskow, müssen gehen. Das Schauspiel soll als Kleinbühne in einer Lagerhalle erhalten bleiben.

An diesem Donnerstag will die Spitze der hoch verschuldeten Stadt ihre Vorschläge für die neue Struktur vorlegen. Mitte November soll der Rat entscheiden. Aus Verwaltungskreisen verlautete, dass Orchester-Chefdirigent Toshiyuki Kamioka künftig in Personalunion Generalmusikdirektor und Opernintendant werden soll. Für Treskow soll ein Nachfolger gesucht werden. dpa

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