Baby stirbt in Charité an Keimen

Intensive Suche nach Herkunft des Erregers / Aufnahmestopp an zwei Stationen

(dpa). Nach einem Todesfall wegen Keimen auf zwei Säuglingsstationen sucht die Charité intensiv nach der Herkunft des Erregers. Die bisherigen Untersuchungen der Gegenstände und Flüssigkeiten auf den Stationen brachten kein Ergebnis, wie eine Sprecherin von Deutschlands größtem Universitätsklinikum am Sonntag bestätigte.

Das im Oktober gestorbene Baby war mit einem Herzfehler in der Virchow-Klinik der Charité zur Welt gekommen und dann für eine Operation ins benachbarte Deutsche Herzzentrum verlegt worden. Fünf Tage nach der Operation starb das Neugeborene im Herzzentrum an einer Infektion mit den Serratien-Keimen. Auch die Staatsanwaltschaft ist bereits mit dem Fall befasst, so ein Sprecher.

An der Charité hatte es zuletzt sieben Erkrankungen mit dem Erreger gegeben. Bei weiteren 15 Kindern wurde der Keim gefunden, sie gerieten aber ni...


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