Die Pilzsammler

Hans-Jürgen und Brigitte Czentarra müssen nach 37 Jahren Berufstätigkeit von Hartz IV leben. Doch still und geduckt leben wollen sie nicht

  • Von Christina Matte
  • Lesedauer: ca. 8.0 Min.

Damit Sie das verstehen«, sagt Hans-Jürgen Czentarra, »ich, als Hartz IV-Empfänger, gehe ins Fernsehen, um den Leuten klar zu machen, dass Hartz IV ungerecht ist und die Menschen, die davon leben müssen, zu Unrecht diffamiert werden.« Ins Fernsehen »gegangen« ist Czentarra schon zwei Mal. Das erste Mal hat ihn vor zwei Jahren Maybritt Illner in ihre Talkshow eingeladen, das zweite Mal, erst vor ein paar Wochen, war er Gast in der Runde bei Sandra Maischberger. Es wurde darüber diskutiert, wer denn die Asozialen seien - »High Society oder Hartz IV?«

»Bei Illner war ich gut«, findet Czentarra, »bei Maischberger weniger. Da hat man mich über den Tisch gezogen.« Über den Tisch gezogen? »Man hatte mir vorher nicht gesagt, dass auch der Buschkowsky da sein würde. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht zugesagt.« Was hat er gegen den Bürgermeister von Berlin-Neukölln? »Das Buch, das er geschrieben hat, ist genauso schlimm wie das von Sar...


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