»Der Amerikanische Traum ist Bullshit«

»Marina and The Diamonds« spielen heute im Astra

Sie ist der Darling der Indie-Szene. Doch in diesem Sommer hat Marina Diamandis, die sich als Künstlerin »Marina and The Diamonds« nennt, sogar einen veritablen Pop-Hit gelandet: die Ohrwurm-taugliche Nummer »Primadonna«. Mit der Singer-Songwriterin sprach RENÉ GRALLA.

Marina Diamandis
nd: Für den Song »Primadonna« haben Sie sich zusammengetan mit dem Produzententeam, das auch für den US-Teeniestar Katy Perry arbeitet. Haben Sie sich an das Musikbusiness verkauft?
Diamandis: Das ist doch bloß so ein Klischee. Ich kann einfach nicht glauben, dass noch immer diese alten Argumente rausgekramt werden, nämlich dass Pop zwangsläufig einhergehen soll mit Sachen, die überflüssig und beschissen sind. Ja doch, ich habe ein Popalbum machen wollen, aber nein, das ist kein Ausverkauf! Ich mache es auf meine Art: Ich übertrage die Rezepte des Pop auf meine eigene künstlerische Arbeit und probiere aus, welche Effekte sich damit erzielen lassen.Und so habe ich dank meines Titels »Primadonna« ein viel größeres Publikum als jemals zuvor gefunden, und das sogar in Ländern wie Australien und Neuseeland, wo man mich vorher nicht gekannt hat.

Auf Ihrem Debütalbum »The Family Jewels« findet sich unter anderem der Song »Hollywood«, und ...


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