Schwach in der Bildungsspitze

Viertklässler im internationalen Vergleich gut, aber weiter viele Risikoschüler

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Die Leistungen von Grundschülern in Deutschland im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften sind im internationalen Vergleich weiterhin gut. Das geht aus den am Dienstag in Berlin vorgestellten Schulleistungsstudien IGLU und TIMSS hervor.

Für Wilfried Bos, Leiter der Studien, steht fest: »Deutschlands Grundschüler haben sich im oberen internationalen Drittel behaupten können.« Schon in den beiden IGLU-Studien 2001 und 2006 schnitten Deutschlands Viertklässler besser ab als die 15-Jährigen in den diversen PISA-Studien. Besonders erfreulich sei das gute Abschneiden, weil gegenüber der ersten IGLU-Studie 2001 die Zahl der Kinder mit einem sogenannten Migrationshintergrund um etwa ein Viertel auf einen Anteil von rund 28 Prozent zugenommen habe, betonte Bos. Interessant ist das deshalb, weil diese Schülergruppe in der Regel aus sozial benachteiligten Familien stammt und besonderer Förderung in der Schule bedarf.

Nach wie vor ist der Abstand zu den erfolgreichen Ländern des Schulleistungsvergleichs aber groß. Im Bereic...


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