Die Schlacht aller Schlachten

Stalingrad 1943: die Wende im deutschen Welteroberungskrieg - von Wirkungen und Nachleben

  • Von Kurt Pätzold
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Mit dem Ende der 6. deutschen Armee in den Trümmern der Stadt an der Wolga verbindet sich für noch lebende Zeitgenossen hierzulande auch die Erinnerung an einen Umschwung in der Kriegsstimmung der Deutschen. Irgendwie spürten sie Anfang Februar 1943, dass sich mehr ereignet hatte als eine von der Wehrmacht verlorene Schlacht. Veränderungen in der Haltung vieler »Volksgenossen« zum Kriege und in deren Urteil über dessen denkbaren Ausgang waren indessen erheblich älter. Sie verbanden sich schon mit dem Balkanfeldzug im Frühjahr 1941. Da tauchten bereits an Stammtischen Fragen auf wie jene, ob Deutschland denn, was es erobert hätte, beherrschen könnte.

Dann aber kam der 22. Juni 1941. Erste Enttäuschung brachte die Tatsache, dass der Feldzug vom »Nordkap bis zum Schwarzen Meer«, so anfangs besungen, nicht als weiterer »Blitzkrieg« verlief. Stattdessen: Winterschlacht vor Moskau mit Nachrichten über so genannte Frontbegradigungen....


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.