Randlage rechnet sich nicht

Studie: Pendler im Speckgürtel Berlins leben am Ende kostenintensiver

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Freiwillig oder zwangweise: Wohnen am Stadtrand ist teuer.

Wer glaubt, durch einen Umzug von der Innenstadt in die Randbezirke oder die Umlandgemeinden seine Lebenshaltungskosten senken zu können, wird in vielen Fällen ein böses Erwachen erleben. Zwar sind die Mieten bzw. die Finanzierungskosten für Wohneigentum oftmals deutlich moderater als in den begehrten Zentrumslagen. Dieser Vorteil wird aber durch entsprechend höhere Verkehrskosten in den meisten Fällen zunichte gemacht. Das ist das Ergebnis einer Studie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zu den Wohn- und Mobilitätskosten der privaten Haushalte in Berlin und im Umland, die am Freitag vorgestellt wurde.

Die Erhebung beruht auf bereits vorhandenen Daten aus dem Mikrozensus, der Einkommens- und Verbrauchsstatistik und Statistiken der Automobil- und Verkehrsverbände. Untersucht wurden 27 nach Alter, Einkommen und Lebenskonstellation differenzierte Haushaltstypen. Familien mit eine...


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