Zementierte Armut

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Weltbank hat sich selbst auf die Fahnen geschrieben, an einer Welt frei von Armut zu arbeiten. Und wer in den vergangenen Monaten in Palästina war, miterlebt hat, wie die Menschen immer öfter nicht wissen, wie sie den Kühlschrank füllen, die Stromrechnung, die neuen Hosen für die Kinder bezahlen sollen, könnte auf Anhieb auf die Idee kommen, das Vorhaben der Weltbank gut zu finden, zu sagen: »Ja, macht es; es ist Geld; wenn die Frau, die jugendlichen Kinder sich vor den Computer setzten, dann sind 1,50 Euro oder sieben Schekel die Stunde viel Geld.«

Doch dann: Die Straße zur Hölle ist mit guten Absichten gepflastert; »Microworks«, falls es nicht verhindert wird, dürfte die Armut ...


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