Bis zu »maßloser Anwesenheit«

»Clang Cut Book« in den Partnerstädten Berlin und Buenos Aires

  • Von Lucía Tirado
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Juni in Berlin, im November in Buenos Aires betreibt das Festival »Clang Cut Book« die Eroberung der Großstadt. Deutsche und argentinische Künstler laden zu musikalisch-poetischen Ausflügen durch die Metropolen ein. Zu »rebellischen Territorien, Vorstädten des Schweigens oder in punkfreie Sparkassenvorräume« wollen sie führen, sich der Kiezharmonie zuwenden oder dem Verschwinden. Mit letzterem - dem Verschwinden von Stadtteilen oder ganzer Städte - haben sich Künstler aus gutem oder besser notwendigem Grund schon wiederholt beschäftigt.

Das Kammerensemble Neue Musik Berlin (KNM) konzipierte das Projekt, bei dem sich die Wege von Musik und Literatur kreuzen, in Kooperation mit dem Teatro San Martin-Compleja Teatral de Buenos Aires, Ciclo de Conciertos de Música Contemporánea. Der Name »Clang Cut Book« erinnert an das Stein-Schere-Papier-Spiel. Schnick, Schnack, Schnuck - mal ist der vorn, mal der. Ohne einander funktioniert ...


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