Gekommen um zu gehen

3. Liga als Zweiklassengesellschaft - RB Leipzig und der Rest

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Drittligasaison hat begonnen. Während fast alle Klubs am wirtschaftlichen Limit arbeiten, schöpft Aufsteiger RB Leipzig aus dem Vollen. Eines hat der Neuling mit vielen Konkurrenten dennoch gemeinsam: Das Ziel, die 3. Liga so schnell wie möglich zu verlassen.

Zwei rote Bullen: Die stürmischen Wappentiere stehen sinnbildlich für ihren Verein RB Leipzig - von Zurückhaltung keine Spur. »Wir sind der attraktivste Aufsteiger der letzten Jahre«, sagte Trainer Alexander Zorniger selbstbewusst vor dem Saisonstart der 3. Liga. Zumindest der Freitagabend gab ihm recht: Über 14 000 Zuschauer wollten das Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber Hallescher FC und den Leipzigern sehen. Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen mit 1:0.

Dass jüngst selbst Dietrich Mateschitz, zu dessen Red-Bull-Imperium der im Mai 2009 gegründete Klub gehört, seine Leipziger Filiale in dieser Saison von der Aufstiegspflicht befreit hat, ist mehr Selbstschutz als Zielsetzung. Hohn und Spott, den RB trotz Millioneninvestitionen mit zwei verpassten Aufstiegen aus der Regionalliga auf sich gezogen hatte, sind nicht vergessen.

Aus dem gleichen Grund schweigen die Leipziger auch beharrlich z...


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