Pssssssst, seid doch mal leiser

Um Lärm zu reduzieren, entwickelt der Senat derzeit gemeinsam mit den Bürgern einen Aktionsplan

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Andrea Glöckner ist fertig mit den Nerven. »Zum wiederholten Mal konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, weil die Gäste eines Männercafés in der Neuköllner Laubestraße bis morgens auf der Straße Krach machten«, schimpft die 42-jährige Wissenschaftlerin. Aber deshalb gleich die Polizei rufen? Zu Lärmkonflikten kommt es in der Großstadt häufig: So gibt es immer wieder Stress um Kneipen und Restaurants mit Straßentischen sowie Clubs oder stark frequentierte Parks. Aber auch Treffpunkte für Touristen wie die Admiralbrücke in Kreuzberg stehen im Sommer im Fokus, weil Anwohner sich wegen der Lautstärke der Sonnenuntergangsgäste beschweren und die Polizei anrücken muss, um die Ruhe wiederherzustellen. Eine belebte, pulsierende Metropole mit vielen Touristen ist zwangsläufig laut.

Dass sich Lärmprobleme in Berlin zugespitzt hätten, kann die Polizei indes nicht bestätigen: »Wir können kein gesteigertes Anzeigenaufkommen wegen Ruhest...


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