Israel will Palästinenser freilassen

Namensliste freizulassender Palästinenser veröffentlicht

Vor neuen Nahost-Gesprächen lässt Israel die erste Gruppe von insgesamt 104 palästinensischen Langzeithäftlingen frei. Westerwelle fordert konstruktives Verhalten beider Seiten.

Jerusalem/Ramallah (dpa/nd) - Israel hat vor neuen Nahost-Gesprächen grünes Licht für die Freilassung einer ersten Gruppe von 26 palästinensischen Langzeithäftlingen gegeben. Nach der Zustimmung eines Ministerausschusses veröffentlichte die Gefängnisbehörde in der Nacht zum Montag die Namensliste. Außenminister Guido Westerwelle begrüßte dies als »Erfüllung dessen, was vereinbart wurde«.

Gleichzeitig rief er Israelis und Palästinenser dazu auf, sich konstruktiv zu verhalten. »Ich glaube, dass die Friedensgespräche jetzt an einer entscheidenden Klippe sind.«

Nach Gesprächen mit Regierungsvertretern Israels und der Palästinenser sagte Westerwelle am Montag: »Der Wille ist spürbar auf beiden Seiten, dass diese Verhandlungen eine echte Chance bekommen.« Es gebe auf beiden Seiten Kräfte, die wenig Interesse an einem Erfolg der Gespräche hätten. »Aber genau diese Kräfte dürfen wir nicht stärken. Wir müssen diejenigen stärken, ...


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