Mit dem Sofa in die S-Bahn

Linkspartei lud Beteiligte zum Gespräch über das Großprojekt »Pankower Tor«

  • Von Sarah Liebigt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Elen Wendts Stimme trägt schön im kleinen Saal des Kavaliershauses. Doch Tracy Chapmans »Talking about a Revolution« ist mit Sicherheit das falsche Einstiegslied für diesen Roten Salon. Die Linkspartei lädt regelmäßig zu dieser Veranstaltung nach Pankow, um mit Gästen aktuelle Themen zu diskutieren. Am vergangenen Freitagabend drehte sich das Gespräch um das Großprojekt »Pankower Tor«.

Auf dem brachliegenden Bahngelände zwischen dem S/U-Bahnhof Pankow und dem Feuchten Winkel will der Investor Kurt Krieger bauen. Doch Revolutionsstimmung herrscht angesichts dieser durchaus tiefgreifenden Pläne nicht. Man ist sich einig, dass das »Pankower Tor« ein wichtiges und gutes Projekt für den Bezirk ist. So plätschert das Gespräch, moderiert von Stefan Liebich, der für die LINKE im Bundestag sitzt, freundlich dahin - auch das Publikum scheint Kriegers Pläne überwiegend wohlwollend zu begrüßen.

Lauscht man Handelsverbandschef Nils B...


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