Erste Pflanzen für die Buga

Brandenburg/Havel. Die Pflanzarbeiten für die Bundesgartenschau (Buga) 2015 haben begonnen. »In den vergangenen Wochen wurden die ersten Stauden in Havelberg in den Boden gesetzt«, sagte der Leiter der gärtnerischen Ausstellung, Rainer Berger. Die Buga erstreckt sich über fünf Ort entlang des Flusses Havel von der Stadt Brandenburg über Rathenow, Premnitz und Stölln weiter bis nach Havelberg, das schon in Sachsen-Anhalt liegt und sich 70 Kilometer von Brandenburg/Havel entfernt befindet. An jedem Ort wollen die Landschaftsplaner ihre individuelle Handschrift zeigen.

In Kürze kommen laut Berger weitere etwa 100 Bäume und Gehölze in Premnitz dazu. Ahornbäume, Zieräpfel und Papierbirken werden in den Boden gesetzt. Das Gros der Pflanzen erhalte aber erst nach dem Winter seinen endgültigen Platz, sagte Berger. Da wieder mit starkem Frost und Kälte gerechnet werde, sollen sie geschützt werden.

»Die Besucher erwartet eine große Sorten- und Artenvielfalt«, bemerkte Berger. Allein für die Herbstpflanzung 2014 seien bereits 600 000 bis 700 000 Frühjahrsblüher wie Tulpen und Narzissen bestellt worden. Dazu kommen 6000 Rosen in etwa 80 Sorten. An die zehn Premieren bei Neuzüchtungen, die noch nie auf Gartenschauen gezeigt worden, sind angekündigt.

Für die Buga steht ein Etat von 40 Millionen Euro zur Verfügung. Etwa sieben Millionen Euro werden für Kauf, Pflanzung und Pflege von Bäumen, Sträuchern, Gehölzen und Blumen gerechnet. Nach ersten Schätzungen sollen 1,5 Millionen Besucher kommen. Die jüngste Bundesgartenschau 2011 in Koblenz besuchten 3,6 Millionen Gäste. dpa/nd

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