Bluten für die Mietkaution

Die Mitarbeiter der insolventen Baumarktkette Max Bahr hoffen auf den Erhalt ihrer Jobs

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Heute wird möglicherweise über das Schicksal von 3600 Beschäftigten der Max-Bahr-Gruppe entschieden. Die Gläubiger verhandeln in Hamburg über die Zukunft von 73 Baumärkten.

Was aus der insolventen Baumarktkette Max Bahr werden soll, ist weiterhin ungewiss. Nachdem die Dortmunder Hellweg-Gruppe zusammen mit der früheren Eignerfamilie Möhrle im Streit um eine Mietbürgschaft in Höhe von 700 Millionen Euro abgesprungen war, hat nun das saarländische Unternehmen Globus erneut Interesse bekundet, 73 Max- Bahr-Märkte zu übernehmen. Insgesamt stehen 3600 Arbeitsplätze auf dem Spiel, davon allein 900 am Firmensitz in Hamburg. Globus hatte bereits um die Übernahme der Baumärkte verhandelt, war aber wieder abgesprungen. Der Grund: Die ebenfalls insolvente Immobiliengruppe Moor Park, Vermieter von 66 der 73 Baumärkte, hatte nach Medienberichten für die Grundstücke 450 Millionen Euro gefordert, alternativ eine Jahresmiete von 50 Millionen Euro. Das hatten Globus-Vertreter abgelehnt. Nun scheint das saarländische Unternehmen aber bereit zu sein, noch etwas draufzulegen. Hinter den Immobilieneignern von Moor Park ste...


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