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Neue Unterkunft

Eisfabrik-Bewohner ziehen am Montag in ein Hostel

Eigentlich wollten sie einen offenen Brief übergeben, jetzt haben sie endlich eine Unterkunft: Die ehemaligen Eisfabrik-Bewohner ziehen am Montag um.

Sozialsenator Mario Czaja (CDU) sicherte den ehemaligen Bewohnern der Eisfabrik am Donnerstagabend eine neue Unterkunft zu. Bis zum Wochenende sollen die 35 Menschen über den Malteser Hilfsdienst versorgt werden, am Montag dann in ein Hostel umziehen. Wie lange sie dort bleiben können, ist allerdings noch unklar. Ursprünglich wollten die ehemaligen Bewohner der Eisfabrik einen offenen Brief an den Senator übergeben. Sie forderten ihn darin auf, eine »menschenwürdige Lösung« für die seit der Räumung der Eisfabrik Ende Dezember obdachlosen Menschen zu finden. Czaja kündigte außerdem an, die Zahl der Notunterkünfte im Rahmen der Kältehilfe um 40 zu erhöhen. Damit erreiche das Land seine Zielzahl von 500 Notschlafplätzen während der Wintermonate. In den vergangenen drei Nächten habe die Auslastung der Notunterkünfte bei 110 Prozent gelegen. nd

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