Magma und Manrique

Lanzarote: Faszinierende wie fragile Symbiose von Erdgeschichte und Kunst

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Den Möglichkeiten, die sieben Hauptinseln des Kanaren-Archipels in einer Spritztour zu besuchen, fügte jüngst der Insulaner Dario Dorta, ein 38-jähriger Hobby-Triathlet, eine weitere hinzu. Er durchjoggte alle Eilande hintereinander (natürlich mit Zwischentransporten per Fähre oder Flieger) in ihrer jeweiligen Längsausdehnung, 420 Kilometer, 60 Stunden netto. Im Regionalsender Radio Aventura verteilte er anschließend an jede Insel Komplimente. An der nordöstlichsten des Archipels, Lanzarote, berühre ihn immer besonders, »wie die schroffe Urwüchsigkeit mit Kunst verbunden ist«.

Maßgeblich für dieses Gefühlsurteil eines Einheimischen ist die Kombination von Magma und Manrique. Der dürfte auch jeder Fremde erliegen, der sich ihr bewusst aussetzt.

Alle Kanarischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Doch Lanzarote erhielt nicht, wie die anderen, vor 15 Millionen Jahren, sondern letztlich erst vor nicht einmal 300 Jahren, als...


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