Ausländer lassen den Dollar rollen

Noch nie haben so viele ausländische Studenten in den USA studiert. Für die USA ist das ein gutes Geschäft. 24 Milliarden Dollar bringen die Studenten jährlich ins Land

  • Von John Dyer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Majed Almejmaj studiert am Worcester Polytechnical Institute (WPI) in Massachusetts. Der Mittzwanziger aus Saudi-Arabien wollte zwei Jahre bleiben, um seinen Master-Anschluss zu machen. Jetzt ist er schon drei Jahre am WPI und will bleiben. »Ich liebe das WPI so sehr, dass ich meinen Doktor hier machen will.« Deshalb »hüpfe« er von Laboratorium zu Laboratorium und lege nur dann und wann einen Zwischenstopp im »Goats Head« ein, dem Campus-Restaurant.

Majed kann sich das teure Auslandsstudium leisten. Seine Eltern bezahlen. Das gilt für 45 000 weitere junge Saudis, die in den Vereinigten Staaten studieren. Und wenn die Familie nicht genügend eigenes Geld hat, zahlt ein staatliches Förderprogramm. Die Zahl saudischer Studenten in den USA ist gegenüber 2012 um 30 Prozent gestiegen, wie eine Studie der Nonprofit-Organisation Institute of International Education (IIE) nachweist, die zusammen mit dem amerikanischen Bildungsministeriu...


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