Ein Produkt, das keiner will

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vereine wie Hoffenheim haben ein hartes Los, sie müssen sich die Sympathien immer wieder neu erarbeiten, weil sie keinen Fundus haben, aus dem sie schöpfen können. Noch ärger trifft es Red Bull Leipzig, doch warum sollte man mit dem Konstrukt Mitleid haben?

Vergangene Woche hatte ich eine recht interessante Radio-Diskussion mit einem Kollegen. Wir beide talkten ein wenig über das vergangene Pokal-Viertelfinale. Ich war beim Spiel Hoffenheim gegen Wolfsburg gewesen, er bei einer der jüngeren HSV-Hinrichtungen, die an diesem Tag der FC Bayern vorgenommen hatte. Das Spiel in Hamburg war ausverkauft, wie sich das gehört, nach Sinsheim hatten sich hingegen nur 13.000 Zuschauer verirrt. Die sahen aus wie 7000 und machten einen Lärm wie 2000.

Irgendwie ist mir am Radio-Mikrofon dann offenbar ein süffisanter Kommentar rausgerutscht und wir waren mitten in der Diskussion, denn der Kollege hatte mit seinem Widerspruch natürlich Recht: Es ist ein wenig populistisch, wenn man reflexartig auf die fehlende Tradition, respektive den fehlender Zuschauerzuspruch rekurriert, sobald man sich zu Hoffenheim äußert. Zumal Hinweise wie der, dass beim Pokalspiel zwischen dem MSV Duisburg und Rot-Weiß Es...


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