Vorsicht: Spaltung

Über 300 Wissenschaftler warnen vor wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen in Europa

  • Von Simon Poelchau
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Deutschland freut sich über eine Rekordbeschäftigung, während Griechenland unter Massenarbeitslosigkeit leidet. Diese Spaltung ist eine Folge der Krisenpolitik.

Europa scheint aus dem Gröbsten raus zu sein. Das ist zumindest die Botschaft, die man in letzter Zeit von offiziellen Stellen hörte. So rechnet die EU-Kommission bereits mit einem kleinen Wachstum von 1,2 Prozent dieses Jahr in der Eurozone. Doch nun warnen über 300 europäische Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler im »Euromemorandum 2014« vor einer Spaltung Europas in einen reichen Norden und einen armen Süden. Sie fordern deshalb radikale Alternativen zur gegenwärtigen EU-Politik.

»2013 scheint der Abwärtstrend in der EU gestoppt zu sein, obwohl die Wirtschaftsleistung noch immer niedriger als im Jahre 2008 ist«, schreiben die Wissenschaftler in ihrem Bericht, der seit dem Jahr 2002 jährlich erscheint. Dabei fällt die Erholung sehr unterschiedlich aus. Während ...


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