Gefühlte Berliner

Die märkische LINKE will sich spezifischen Problemen im Umland der Hauptstadt zuwenden

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Hier werden Schulen nicht geschlossen und Kitas neu gebaut: Der Berliner Speckgürtel entwickelt sich bekanntlich ganz anders als die übrigen Teile Brandenburgs.

»Die Idee ist gut. Die könnte von mir sein«, sagt Uwe Klett, Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf. Vor sieben Jahren wurde im Landesvorstand seiner Partei Die LINKE mal ein Gedankenspiel besprochen. Könnte das Berliner Umland nicht zusammengefasst werden, vielleicht sogar in einem extra Landkreis?

Seit der Kreisgebietsreform 1993 sind sieben Landkreise rund um die Metropole angeordnet und erstrecken sich von dort aus strahlenförmig tief in das Bundesland hinein, in sechs Fällen bis an seine Grenzen heran. Die Idee dahinter lautete 1993: Möglichst viele Landkreise sollten einen Anteil am Berliner Speckgürtel haben und damit einen Ausgleich für die Problemzonen.

Doch Umlandgemeinden wie Fredersdorf-Vogelsdorf und Hoppegarten - beide im Kreis Märkisch-Oderland gelegen - haben ganz andere Schwierigkeiten als Dörfer im Oderbruch. Sie verlieren keine Einwohner. Im Gegenteil. Hoppegarten erlebte in den vergangenen 15 Jahren...


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