Ein Schnösel mit gebügeltem Hemd singt zu Pausenmusik

Der DJ und Produzent Todd Terje mischt Disco und House mit 60er-Jahre-Fernsehserien-Sounds

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Todd Terje alias Terje Olsen, der irgendwann mit nicht geringer Leidenschaft damit anfing, alte Soul- und Disco-Klassiker aufzupimpen und kompatibel für den Gegenwartsdancefloor zu machen, verdanken wir etliche stramme Clubhits. Neulich war der norwegische DJ und Musikproduzent im Berghain, laut Timetable sollte er um vier Uhr morgens mit seinem ca. einstündigen Set beginnen. Einem alten Mann wie mir war das zu früh zum Aufstehen. Wenn ich auch fürchterlich gern hingegangen wäre, um ein wenig zu tanzen. Tanzen kann man nämlich phantastisch zu dem hochelastischen, sanft schnalzenden Killer-Disco-House, den Terje für gewöhnlich zusammenmixt. Mit Tanzen kennt sich der Mann aus.

Hier nun, auf seinem ersten Album, auf das auch ein paar ältere Tracks geschmuggelt wurden (»Strandbar«, »Inspector Norse«), ist unter anderen gar Bryan Ferry zu hören. Ja, Bryan Ferry! Als Gastsänger einer phlegmatisch-wurstigen Zeitlupenversion von Rober...


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