Wasserpreise in Berlin sinken bis 2018

Kunden profitieren von Deal zwischen Bundeskartellamt und kommunalen Unternehmen

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Berlins Wasserkunden müssen bis 2018 deutlich weniger für Trink- und Abwasser aufbringen als bisher geplant: Statt 200 Euro pro Person und Jahr werden ab sofort nur noch 182 Euro fällig, kündigte der Vorstand der Berliner Wasserbetriebe an.

Der Streit um zu hohe Wasserpreise in Berlin zwischen dem Bundeskartellamt und den Berliner Wasserbetrieben (BWB) ist beigelegt. »Wir haben einen vernünftigen Kompromiss vereinbart, der für beide Seiten tragbar ist, die Verbraucher entlastet und Bürokratie vermeidet«, erklärte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt am Mittwoch. Konkret sieht der Deal vor, dass die BWB die zuvor vom Bundeskartellamt verfügte Senkung der Trinkwasserpreise bis ins Jahr 2018 verlängern. Im Gegenzug verzichten die Kartellwächter darauf, eine Rückerstattung der zu überhöhten Preise auch für die Jahre 2009 bis 2011 anzuordnen. Interessanterweise wollen die Wasserbetriebe die seit einigen Jahren schwelende juristische Auseinandersetzung nicht mehr, wie bisher immer gesagt, bis zum Bundesgerichtshof führen. »Wir werden das Kartellverfahren einvernehmlich beenden«, sagte der Vorstandsvorsitzende der Wasserbetriebe, Jörg Simon.

Großer Profite...


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