Streit um Bänke, Bäume, Wohnungen

Tempelhof-Initiative und Senat werfen sich gegenseitig Falschinformationen vor

Die Bürgerinitiative Tempelhofer Feld beginnt die heiße Phase ihres Wahlkampfs. Nach einem Erfolg ihres Gesetzes soll weiter übers Feld diskutiert werden.

Die Gegner der Baupläne für das Tempelhofer Feld haben die heiße Phase ihres Wahlkampfes eingeläutet. Knapp zwei Wochen vor dem Volksentscheid präsentierte die Bürgerinitiative »100 Prozent Tempelhofer Feld« gestern ihre »Feld-Zeitung«, die sie bis zum 25. Mai vor allem vor Nahverkehrszentren verteilen will. Das vierseitige Blatt wurde aus Spenden finanziert, die auch die Oppositionsparteien und der Umweltverband BUND beigesteuert haben.

Laut Initiativensprecher Michael Schneidewind steht die Stadt vor einer Richtungsentscheidung: »Entweder den Bau von fast ausschließlich teuren Wohnungen zuzulassen einschließlich der Verdrängung weniger zahlungskräftiger Mieter an den Stadtrand, oder einer sozialen Wohnungspolitik den Weg zu bereiten.« Unterm Strich müsste der Senat für die Umsetzung seiner Pläne 620 Millionen Euro aufbringen, eine Summe, für die 20 Jahre lang alle sozialen Projekte finanziert oder 100 Kitas errichtet werden ...


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