Erstklassige Waffen für Drittländer

Deutscher Rüstungsexport boomt, Entwicklungsländer sind als Kunden beliebt

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Es geht nicht nur um Kampfpanzer und U-Boote. Auch andere Spitzenprodukte bringen Tod. Deutschland steigerte die Rüstungsexporte im Jahr 2013 besonders in sogenannte Drittländer erheblich.

Made in Germany - auf diesen Ausweis für erstklassige Produkte achten Käufer auch bei Rüstungsgütern. Sie sind gefragt, und die Bundesregierung genehmigte 2013 Einzelausfuhrgenehmigungen im Gesamtwert von 5,845 Milliarden Euro. Das ist ein Zuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kriegsmaterial im Wert von 3,6 Milliarden Euro ist für sogenannte Drittländer bestimmt. Dabei handelt es sich um Staaten, die weder zur EU noch zur NATO gehören und diesen Ländern auch nicht gleichgestellt sind, wie beispielsweise Israel. Gegenüber dem Vorjahr lässt sich eine Steigerung um 62 Prozent errechnen.

Unter den Top 10 der Empfänger, für die Einzelexportgenehmigungen eingeholt wurden, finden sich Algerien (826 Millionen Euro), Katar (673 Millionen Euro), Saudi-Arabien (361 Millionen Euro), Indonesien (296 Millionen Euro), Südkorea (207 Millionen Euro) und Singapur (206 Millionen Euro). Zusätzlich zu den einzelnen Exportgenehmigungen gibt...


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