Fußball-WM Katar: Neue Korruptionsvorwürfe

Geld für Stimmen aus Asien, Gas-Deal für Thailand: »Sunday Times« will Zugang zu einer Million geheimer Dokumente haben

Berlin. Kurz vor der WM in Brasilien sind neue Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Endrunden-Vergabe des Turniers 2022 nach Katar aufgekommen. Im Mittelpunkt steht wieder einmal der höchst umstrittene Ex-Funktionär Bin Hammam. Allerdings wird auch der Name des deutschen Fußballfunktionärs Franz Beckenbauer in den Berichten genannt.

Der frühere katarische Spitzenfunktionär Mohamed bin Hammam soll weitere 1,7 Millionen Dollar für Stimmen aus Asien bezahlt haben. Außerdem habe er Gespräche auf Regierungsebene mit Thailand für einen Gas-Deal eingefädelt, um sich die Stimme von FIFA-Exekutivmitglied Worawi Makudi zu sichern. Zwei Großsponsoren des Weltverbandes FIFA forderten eine rasche Aufklärung des Skandals. Bin Hammam soll im Vorfeld der erfolgreichen WM-Kandidatur nach Angaben der »Sunday Times« auch um die Gunst von Franz Beckenbauer und UEFA-Präsident Michel Platini geworben haben. Nur ein paar Monate nach dem Zusch...


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