Alle fünf Jahre 13 Uhr Zahnarzt

Der Berliner Lesebühnenautor Uli Hannemann hat einen heiteren »Neuköllnroman« verfasst

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Einer der Gründe, die »taz« zu lesen, heißt Uli Hannemann. Wenn man Glück hat, findet man beim Blättern in der einen oder anderen Ausgabe der Zeitung irgendwo zwischen den Anthroposophie-Seiten und den Lobreden auf die wehrfähige deutsche Zivilgesellschaft eine Kolumne oder Glosse von ihm und darf sich freuen. In seinen Beiträgen gelang es ihm bisher stets, Wahrheiten unterzubringen, die vom Rest der korrupten Jubelpresse intensiv verdrängt und beschwiegen werden. Über den Tennisspieler Boris Becker schrieb Hannemann beispielsweise: »Er konnte passabel Tennis spielen, okay, aber das kann eine auf dreihundert Sachen eingestellte Ballkanone ebenfalls - und die hat dazu die weit intelligentere und sympathischere Ausstrahlung.«

Auch gut gehütete Geheimnisse der FDP brachte Hannemann ans Licht, etwa indem er uns eines Tages über die Ungeheuerlichkeit in Kenntnis setzte, »dass es unterhalb der FDP-Zentrale einen geheimen Keller gab,...


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