Will der RWE-Konzern Proteste verhindern?

Veranstalter des Klimacamps im Braunkohlerevier sehen sich massivem Druck ausgesetzt

Aktivisten erheben schwere Vorwürfe gegen RWE und die Staatsmacht. Zwei Wochen vor Beginn des Anti-Braunkohle-Klimacamps stehen die Organisatoren ohne Zeltplatz da.

Das insbesondere von der linken Initiative »ausgeCO2hlt« und der NRW-Jugend des Umweltverbandes BUND organisierte Klimacamp im Rheinischen Braunkohlerevier hat auch im fünften Jahr keinen leichten Stand in der vom Energiekonzern RWE ökonomisch dominierten Region zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach. Im letzten Jahr sollten die Aktivisten ohne Zelte campen, weil diese eine »unmittelbare Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung« darstellen, wie die Kreispolizeibehörde Rhein-Erft beschied und das Verwaltungsgericht Köln im Grundsatz bestätigte. Das Camp konnte dann doch stattfinden, jedoch ohne dass die Protestierenden nahe gelegene Sanitäranlagen nutzen durften, weil die Stadt Kerpen dies untersagte.

In diesem Jahr scheint sich wohl die Taktik, aber nichts an der grundlegenden Strategie geändert zu haben. »Be...


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