Irak: Maliki lässt Panzer auffahren

Regierungschef hält an Amt fest und will Staatsoberhaupt Masum verklagen / Berichte: Brücken und Straßen blockiert, Präsidentenpalast eingekreist

Berlin. In Irak geht der Kampf um die Regierung weiter. Ministerpräsident Nuri al-Maliki weigert sich nach wie vor, die Macht abzugeben. Der Schiit, dem eine systematische Benachteiligung der Sunniten im Land angelastet wird, hatte zwar mit seiner Partei die Parlamentswahl im April gewonnen, aber keine ausreichende Mehrheit für eine Regierungsbildung erreicht. Er hält trotzdem an seinem Posten fest. Al-Maliki kündigte eine Klage gegen Regierungschef und Präsident Fuad Masum an und positionierte Sicherheitskräfte an strategisch wichtigen Punkten in Bagdad. Brücken wurden abgesperrt und Zufahrtsstraßen zur Grünen Zone, dem Regierungs- und Diplomatenviertel der Stad...


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