Schuldenstreit: US-Richter greift argentinische Regierung an

Gericht nennt Argentiniens Pläne, Anleihen umzutauschen, um Schulden zu tilgen »nichtig und illegal«

Die Idee Argentiniens war es die Schulden nicht mehr länger über den amerikanischen Markt laufen zu lassen, sondern sie gegen argentinische Anleihen zu tauschen. Das gefällt allerdings den Amerikaner überhaupt nicht.

Buenos Aires. Im Schuldenstreit zwischen Argentinien und zwei US-amerikanischen Hedgefonds bleiben die Fronten weiter verhärtet. Ein Treffen beider Seiten am Donnerstag bei dem New Yorker Richter Thomas Griesa brachte keinerlei Fortschritte. Dabei bezeichnete Griesa das Vorgehen der Regierung in Buenos Aires als »nichtig und illegal«. Sanktionsmaßnahmen lehnte der Richter vorerst jedoch ab, wie die Tageszeitung »Clarín« berichtete. Die argentinische Regierung hatte zu Beginn der Woche angekündigt, die Sperrung seiner Schuldentilgung durch die US-Justiz durch einen Anleiheumtausch umgehen zu wollen. Damit soll...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.