Gewerkschafter fordern Ende des Sparkurses in Thüringen

DGB will mehr Geld für Investitionen im Land und in den Kommunen

Wenige Tage vor der Landtagswahl gehen Gewerkschafter mit Thüringens Haushaltspolitik hart ins Gericht. Die Staatsverschuldung sei längst nicht so dramatisch, wie von der Regierung als Rechtfertigung für Kürzungen behauptet.

Erfurt. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat ein Ende der Kürzungen von öffentlichen Ausgaben in Thüringen gefordert und zugleich CDU-Finanzminister Wolfgang Voß attackiert. »Wir fordern die Landesregierung auf, sich von diesem Sparkurs abzuwenden und den Realitäten ins Auge zu schauen«, sagte die DGB-Vorsitzende im Bezirk Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, am Freitag in Erfurt. In keinem anderen Land seien die öffentlichen Ausgaben so stark gesunken wie hier. Dadurch fehle Geld für Zukunftsinvestitionen.

Die Ausgaben im Landeshaushalt seien seit de...


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