Wenn Sport zum Produkt wird

Experten raten zur Konzentration der Spitzenförderung auf erfolgreiche Sportarten

  • Von Max Zeising
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi waren für die deutschen Athleten eine herbe Enttäuschung. Nun wurde im Sportausschuss des Bundestages diskutiert, wie man wieder mehr Medaillen holt.

Sotschi war immer noch präsent, als der Sportausschuss des Deutschen Bundestages am Montag zu einer Öffentlichen Anhörung lud. Bei den Abgeordneten herrschte Einigkeit darüber, dass die Olympischen Spiele 2014 aus deutscher Sicht enttäuschend verliefen und man mit der Bilanz nicht zufrieden sein könne. 19 Medaillen - achtmal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze - seien einfach zu wenige gewesen. Also luden die Ausschussmitglieder zehn Experten ein - Vertreter von Sportverbänden und Medien sowie Athletensprecher -, um sich über die zukünftige Spitzenförderung im Sport beraten zu lassen. Mit dem Ziel, dass die deutschen Athleten bei den nächsten Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ein anderes Bild abgeben.

Einer dieser Experten war der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen, Christoph Niessen. Er forderte, die Spitzenförderung in Zukunft nur noch auf erfolgreiche Sportarten zu konzentrie...


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