Aus dem weiblichen Blickwinkel

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die TV-Serie »Ein Fall für Zwei« ist Männersache. Zwei Männer jagen Männer und werden dabei von Männern am Bildschirm verfolgt. Doch nicht nur das - die Serie ist Paradebeispiel für die Art Bastionen, die die am Dienstag in Berlin vorgestellte Initiative »Pro Quote Regie« einnehmen möchte.

Die TV-Serie »Ein Fall für Zwei« ist Männersache. Zwei Männer jagen Männer und werden dabei von Männern am Bildschirm verfolgt. Doch nicht nur das - die Serie ist Paradebeispiel für die Art Bastionen, die die am Dienstag in Berlin vorgestellte Initiative »Pro Quote Regie« einnehmen möchte: Von den 300 Folgen, die seit 1979 dem Ermittlergespann gewidmet wurden, sind nicht einmal zehn von Frauen inszeniert worden.

Das TV-Duo ist kein Einzelfall. Laut »Pro Quote Regie« werden aktuell über 85 Prozent der Regieaufträge in Deutschland und Europa an Männer vergeben. Gleichzeitig seien aber 42 Prozent der jährlichen Regie-Diplom-Jahrgänge weiblich. Um diese Diskrepanz ins Lot zu bringen, sollen bis 2017 30 Prozent der Regieaufträge von Filmförderanstalten und Fernsehsendern an Frauen vergeben werden, bis 2019 sollen dies 42 Prozent und bis 2024 50 Prozent sein, so die gestaffelten Forderungen der Initiative. Zudem sollen die Fördergre...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.

0
Beiträge gelesen

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und kaufe eine virtuelle Ausgabe des »nd«

0
Beiträge auf nd-aktuell gelesen

Hilf mit, die Seiten zu füllen!

Zahlungsmethode