Merkur prangt am Morgenhimmel

Sonne, Mond und Sterne im November

  • Von Hans-Ulrich Keller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Nächte werden länger - und auch die Zeit, um Sterne beobachten zu können. Es gibt einiges zu sehen: Eine Doppelsonne zeigt regelmäßig »Sternfinsternisse«, Sternschnuppen flitzen über den Himmel.

In der im November früh einsetzenden Dunkelheit kann im Südwesten noch der Mars erspäht werden. Der Rote Planet wandert durch das Sternbild Schütze und zieht am 11. des Monats nördlich am Stern Nunki vorbei. Kurz nach 19 Uhr verschlucken ihn die dichten Dunstschichten am Horizont.

Nach dem Untergang des Mars bleibt der Sternenhimmel ohne helle Planeten, bis im Osten der Jupiter auftaucht, der allmählich zum Planeten der gesamten Nacht wird. Anfang November geht der Riesenplanet kurz vor Mitternacht auf, zu Monatsende erscheint er bereits wenige Minuten nach 22 Uhr. Jupiter zieht seine Bahn durch das Sternbild Löwe und nähert sich dessen Hauptstern Regulus. Am 14. gesellt sich zu Jupiter und Regulus der abnehmende Halbmond.

Der flinke Merkur kann in der ersten Novemberhälfte am Morgenhimmel gesehen werden. Besonders leicht ist der sonnennächste Planet in den ersten zehn Tagen zwischen 6 und 6.30 Uhr zu sehen, bis er in zu...


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