Mit dem letzten Hemd in den Krieg?

Bei der Bundeswehr häufen sich technische Pannen - nun wird auch noch das »Grünzeug« knapp

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Wäre die Bundeswehr eine normale Firma, hätte sie längst Konkurs anmelden müssen. Aber vielleicht gelingt das ja demnächst zumindest im Bekleidungswesen.

Noch wird die Geschichte mit einem Zwinkern erzählt. Immer mehr Bundeswehrangehörige möchten die Truppe wechseln, heißt es. Nicht grundsätzlich, nur würden sie gern in jenen Einheiten dienen, über die das Ministerium im Verteidigungsausschuss berichtet. In der vergangenen Woche beispielsweise verkündeten dort Generäle eine Einsatzfähigkeit der Großgeräte von über 70 Prozent. Die Löcher im »Eurofighter« seien noch lange nicht problematisch, die NH90-Hubschrauber nur ein ganz klein wenig absturzgefährdet und die G36-Standardflinten könnten auch ohne absichtsvolle ministerielle Radierungen in Testberichten - die es wohl gegeben haben muss - als durchaus brauchbar bewertet werden.

Selbst wenn das mit Technik und Bewaffnung alles so zum Besten stünde, wird sich für die Soldaten schon bald eine andere Grundsatzfrage stellen: Was ziehe ich an? Das, was sie »Grünzeug« nennen, wird knapp. Müssen die Soldaten schon bald ohne Hemd ins Wi...


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