EU erweitert Sanktionen gegen die Krim

Putin verteidigt vor der Presse sein Vorgehen in der Ukraine-Krise und macht Westen Schuldvorwürfe / Regierung in Kiew sei verantwortlich für Blutvergießen im Osten

Russland besteht auf Gleichberechtigung in seinen Beziehungen zu anderen Staaten. Für deren Verschlechterung macht Putin den Westen verantwortlich, und für das Blutvergießen in der Ukraine die Kiewer Regierung.

Update 14.50 Uhr: Die Europäische Union hat in der Ukraine-Krise neue Sanktionen gegen die von Russland annektierte Halbinsel Krim beschlossen. Künftig seien jegliche Investitionen auf der Krim untersagt, teilte die Europäische Union am Donnerstag kurz vor einem EU-Gipfel in Brüssel mit. Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte zuvor den Westen für die Ukraine-Krise und teilweise für die Wirtschaftskrise in seinem Land verantwortlich gemacht.

Neben dem Investitionsverbot untersagte die EU auch den Export von Gütern in den Bereichen Energie, Öl- und Gasförderung, Transport und Telekommunikation auf die Krim. Unter die neuen Sanktionen fallen auch Tourismusangebote - so dürfen europäische Kreuzfahrtschiffe nicht mehr in Häfen der Halbinsel anlegen. Die Sanktionen gelten ab Samstag.

Die EU-Außenminister hatten bereits Mitte November beschlossen, die Sanktionen gegen die im März von Russland annektierte Krim und die Stadt S...


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