Wasserbetriebe auf Investitionskurs

In Klärwerke und Kanalnetz sollen künftig pro Jahr 300 Millionen Euro fließen

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In den kommenden Jahren warten auf die Wasserbetriebe einige Herausforderungen. Neben seinem Kerngeschäft will das rekommunalisierte Unternehmen seine Stadtwerketochter ertüchtigen.

Zum Beginn des Jahres 2015 beglücken die Berliner Wasserbetriebe (BWB) ihre Kunden mit sinkenden Abwasserpreisen. Rund 22 Euro müssen die Berliner im kommenden Jahr dann weniger für Trink-, Schmutz- und Niederschlagwasser ausgeben als noch 2013. Die bereits im Herbst beschlossene Absenkung der Abwassertarife ist damit die zweite Preissenkung des Unternehmens binnen Jahresfrist. »Wir freuen uns, dass wir es gemeinsam geschafft haben, unsere klasse Leistungen jetzt auch zu günstigeren Preisen anbieten zu können«, sagt der Vorstandsvorsitzende der Wasserbetriebe, Jörg Simon. Das Unternehmen bekenne sich dazu, dieses Tarifniveau real bis 2018 zu halten.

Die Senkungen, die vor allem durch die Preissenkungsverfügung des Bundeskartellamts gegen die überteuerten Trinkwasserpreise ausgelöst wurde, wollen die Wasserbetriebe durch weitere Effizienzsteigerungen kompensieren. Außerdem läuft das Sparprogramm »Nachhaltig Effiziente Optimieru...


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