13 Tote überschatten Krisengespräche zur Ukraine

Abzug schwerer Waffen aus dem Krisengebiet beschlossen

Die Außenminister nennen es Fortschritt: Bei den Gesprächen einigte man sich allerdings nur auf eine Rückbesinnung auf das Minsker-Abkommen des letzten Jahres. Das Töten ging unterdessen ungestört weiter.

Berlin/New York. Das Gespräch der Außenminister zum Ukraine-Konflikt am Mittwochabend wird bereits heute durch den Tod von 13 Menschen in Donezk überschattet. Beim Einschlag eines Geschosses seien in einem Oberleitungsbus zwölf Menschen getötet worden, ein weiterer Mensch sei in einem vorbeifahrenden Auto gestorben, teilte ein Vertreter des Bürgermeisteramtes mit. Der Beschuss ereignete sich den Angaben zufolge in einem bislang von Kämpfen weitgehend verschonten Stadtviertel.

Bei dem Außenminister- Treffen in Berlin vereinbarten Moskau und Kiew am Mittwochabend den Abzug schwerer Waffen aus der Krisenzone ausgehend von einer bereits im September vereinbarten Demarkationslinie. Vor den Vereinten Nationen lieferten sich die USA und Russland unterdessen ein verbales Scharmützel um die Rolle des jeweiligen anderen Landes im Ukraine-Konflikt.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, Gastgeber des Treffens in Berlin, zu de...


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