Legida auf Schrumpfkurs

Zur Kundgebung des Leipziger Pegida-Ablegers kamen viel weniger Demonstranten als letzte Woche

  • Von Max Zeising, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Leipzig. Jetzt ist also auch noch Peter Maffay schuld. Am Mittwoch gab der 65-jährige Rock-Opa in der Arena Leipzig ein Konzert vor 10.000 Fans. Dabei wurde er auch politisch. »Wenn ich in diesen Zeiten die Nachrichten im Fernsehen sehe, dann – Entschuldigung – kriege ich das Kotzen. Hier gehen Leute mit gestrigen Ideen auf die Straße und geben vor, für die Mehrheit zu sprechen. Aber das tun sie nicht. Die Mehrheit steht nicht auf der Seite der Intoleranz«, sagte Maffay – und bezog sich dabei auf Legida, den Leipziger Ableger von Pegida.

Dieser wollte eigentlich zur selben Zeit wieder in der Innenstadt aufmarschieren, verschob aber die Demonstration kurzfristig auf Freitag – offenbar wegen des Maffay-Konzerts und aus diesem Grund befürchteter Auflagen. Die dritte Legida-Demonstration fand damit zum dritten Mal an einem anderen Wochentag statt – nach Montag und Mittwoch nun also am Freitag. Und bereits zum zweiten Mal in Folge ...


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