Hooligans als Bürgerwehr für Pegida und Co.

Erstes Urteil in Kölner Hogesa-Prozess gefällt / Legida-Redner sieht Hooligans als Schutztruppe

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Köln wurde nach den Hogesa-Krawallen vor rund drei Monaten das erste Urteil gegen eine junge Frau gesprochen. Als Organisationsplattform hat Hogesa vielleicht bald ausgedient - die rechten Hools mischen dafür verstärkt bei Pegida und den Ablegern mit.

Die Hooligankrawalle vor rund drei Monaten in Köln rund um die »Hogesa«-Demonstration in Köln haben deutlich gezeigt: Das Problem des Hooliganismus und insbesondere seiner Verbindungen ins rechtsradikale Milieu war in Deutschland nie verschwunden. Es hatte sich bloß lange nicht so offen gezeigt wie an diesem Nachmittag in Köln. Dort endete heute ein erster Prozess gegen eine Beschuldigte vor dem Kölner Amtsgericht begonnenmit einer Bewährungsstrafe. Der jungen Frau wurde versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Sie soll eine Flasche auf Polizisten geworfen haben, Beamte beleidigt haben. Sechs Monate Haft auf Bewährung bekommt die 21-Jährige vor Gericht als Strafe.

49 Polizisten wurden laut Polizei Ende Oktober 2014 bei der als Kundgebung »gegen Salafisten« angemeldeten Demonstration verletzt, bisher wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft drei Anklagen erhoben und zwölf Strafbefehle erlassen. Insgesamt lägen aber...


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