Krisengebiet Straßenland

2014 stieg die Zahl der Verkehrstoten - vor allem Fußgänger und Radfahrer sind betroffen

  • Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Verkehrssicherheit in Berlin entwickelt sich wieder schlechter: Im vergangenen Jahr gab es mehr Tote und Verletzte. Die Grünen machen den Senat für die verfehlte Verkehrspolitik verantwortlich.

Es ist ein drastischer Präventionsansatz. Das Programm «P.A.R.T.Y» (Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth«), das in Kanada entwickelt wurde, richtet sich an Jugendliche zwischen 17 und 18. Sie verbringen einen Tag in der Unfallklinik in Marzahn, besuchen die Rettungsstation und die Intensivstation, wo sie auch mit Schwerverletzten in Kontakt kommen. »Ziel ist es, die Jugendlichen in die Lage zu versetzen, aus den Erfahrungen der Verletzten zu lernen und danach die richtigen Entscheidungen zu treffen«, sagt Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt. Die jungen Menschen sollen sehen, welche Verletzungen häufig durch Alkohol- oder Drogenkonsum sowie Selbstüberschätzung und bewusste Nachlässigkeit entstehen können.

Wie dringend nötig die Unfallprävention ist, macht die »Verkehrssicherheitslage Berlin 2014« deutlich, die am Donnerstag von Senat und Polizei vorgestellt wurde. Demnach stieg die Zahl der Unfälle von 130 930 (201...


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