Sprache schafft Realitäten

Eine Veranstaltung über grobe Aussetzer im deutschsprachigen Journalismus

  • Von Samuela Nickel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Wie lässt sich diskriminierende Sprache in den Medien erkennen und verringern? Wie kann man Klischees im Sprachgebrauch aufbrechen? Mit diesen Fragen setzte sich Chadi Bahouth in der Veranstaltung »Grobe Aussetzer im deutschsprachigen Journalismus« im Rahmen der LiMA 2015 auseinander. Bahouth ist Journalist und Vorsitzender der Neuen Deutschen Medienmacher, einem Zusammenschluss von Medienschaffenden, der sich für Vielfalt in den Medien einsetzt. Durch Gedankenexperimente machte Bahouth den Anwesenden den Prozess der Vorurteilsbildung und -abschaffung deutlich. Sprache und Kommunikation basiere immer auch auf Spekulation. Erkennen könne man das daran, wie einfach unterschiedliche Konnotationen die Aussagen von Kommunikation verändern können.

Dass der Abbau von Vorurteilen im Journalismus jedoch nicht immer selbstverständlich ist, zeigte Bahouth anhand verschiedener Bespiele. So bei der Kinderbuch-Debatte und der Verwendung des...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.

0
Beiträge gelesen

Hilf mit bei einer solidarischen Finanzierung und kaufe eine virtuelle Ausgabe des »nd«

0
Beiträge auf nd-aktuell gelesen

Hilf mit, die Seiten zu füllen!

Zahlungsmethode