Dezibel-Orkan wütet auf dem Betze

Protest und guter Fußball: Kaiserslautern und Leipzig nach Remis noch mit Erstligachancen

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Auf den Besuch des verhassten Klassenfeindes RB Leipzig hatten sich sowohl der Verein 1. FC Kaiserslautern als auch seine Fans besonders vorbereitet. Sportlich trennten sich beide schiedlich-friedlich Unentschieden

Kaiserslautern. Dominik Kaiser atmete nach dem 1:1 am Lauterer Betzenberg erst mal tief durch: »Wir können mit unserer Leistung sehr zufrieden sein«, sagte der Leipziger Kapitän. »In dieser aufgeheizten Stimmung muss man erst mal einen Punkt holen.« Das konnte man durchaus so sehen, wenn man - wie Kaiser - 90 Minuten zuvor ein blaues statt einem roten Trikot durch die Gegend getragen hatte und mithin für FCK-Anhänger als Vertreter des verhassten Klassenfeindes zu erkennen war. Bei jeder Ballberührung eines Leipziger Spielers veranstalteten 30 900 der 31 141 Zuschauer ein gellendes Pfeifkonzert, schon die Verlesung der Leipziger Aufstellung ging im Dezibel-Orkan unter.

Schon lange vor Anpfiff hatte es massive Protestaktionen der Lauterer Fans gegeben, die Statuen der »Walter-Elf« vor dem Stadion trugen Protestshirts, Autos zogen auf der Fahrt zum »Betze« Red-Bull-Dosen hinter sich her. Der FCK hatte im Vorfeld auch einige Spitz...


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