»Ich bin ein Dennoch-Künstler«

Klaus Staeck über kreatives 
Kartoffelschälen, die Überlistung 
des Kunstmarkts und die Tücken 
des transatlantischen Freihandels-
abkommens TTIP. 
Mit ihm sprach Stefan Amzoll.

nd: In der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin ist derzeit die Ausstellung »Kunst für alle« zu sehen. Was steckt hinter dem Titel?
Staeck:
»Kunst für alle« bedeutet, dass zur Kunst jeder Zugang haben soll. Wir wollen mit dieser Ausstellung Lust auf Kunst und gleichzeitig Lust auf Demokratie machen. Kunst für alle bedeutet aber auch, dass man sich aus den Abhängigkeiten des Marktes lösen kann. Jedenfalls zeigen wir viele Beispiele der Selbstorganisation aus den 60er, 70er Jahren. Das sind Modelle, die bis heute bestehen und die Möglichkeit bieten, dass Künstler allein oder mit anderen Öffentlichkeit herstellen können, die sie für ihre Kunst brauchen.

Joseph Beuys pflanzte in Kassel mit Hunderten Leuten Bäume. Er sagte, alle Menschen seien Künstler. Sie hatten vielfach Umgang mit ihm, hat er das ernst gemeint?
Joseph Beuys ist in unserer Ausstellung eine zentrale Figur, vor allem mit seinen Grafiken, Plakaten, Objekten....


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