Sauna ist keine Abstellkammer

Brandgefahr

60 Prozent der Saunabrände ereignen sich in privaten Wohngebäuden. Die häufigste Brandursache sind brennbare Gegenstände auf dem Saunaofen. Das IFS aus Kiel gibt Tipps zu einer Sicheren (Um-)Nutzung einer Sauna.

In einer Auswertung der Schadendatenbank des Kieler Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sind rund 60 Prozent der Saunabrände in privaten Wohngebäuden zu verzeichnen. Nur 37 Prozent der Fälle ereignen sich in gewerblichen oder kommunalen Saunen. In etwas mehr als der Hälfte der untersuchten Fälle, ist die Schadenursache die Lagerung von brennbaren Gegenständen auf dem Ofen, die sich beim Einschalten entzündeten. Technische Defekte sind in jedem fünften Fall die Ursache und brennbare Gegenstände im Umfeld in jedem zehnten Fall.

Zwei Szenarien

Insbesondere zwei Szenarien führen regelmäßig zu Saunabränden - vor allem im Sommer: Zum einen wird die Sauna zweckentfremdet und als zusätzlicher Stauraum genutzt. In der Sauna befindliche Gegenstände geraten in Brand, weil der Ofen aus Versehen beispielsweise beim Räumen in der Sauna angeschaltet wird.

Zum anderen sind viele Sa...


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