PR für die Fürsten und die Reformation

Sonderausstellungen zum Cranach-Jahr in Gotha und auf der Wartburg

  • Hubert Thielicke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kampfgetümmel. Kanonen sind auf die belagerte Stadt gerichtet, Landsknechte ziehen den Ring um sie. Das Gemälde zeigt detailgenau die Schlacht von Wolfenbüttel 1542, wohl eine der ersten realistischen Darstellungen dieses Genres in Deutschland. Das Lucas Cranach d. Ä. zugeschriebene Bild ist eines der Highlights der Ausstellung »Cranach im Dienst von Hof und Reformation« in Gotha. In ihrem Mittelpunkt stehen Vater und Sohn Cranach; Anlass ist der diesjährige 500. Geburtstag von Lucas Cranach d. J.

Beide beobachteten die Belagerung von Wolfenbüttel, der Junior verewigte sie auf Grafikblättern. Beiden ging es darum, symbolisch den Sieg des protestantischen Schmalkaldischen Bundes gegen den letzten katholischen Widersacher zu feiern. Es blieb aber der einzige Sieg des Bundes; die protestantischen Fürsten unterlagen Kaiser Karl V. fünf Jahre später in der Schlacht von Mühlberg. Ihr Führer, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, geriet...


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