Pädophiler bewachte Flüchtlingskinder in Berlin

Sicherheitsfirma musste Mitarbeiter in PeWoBe-Heim nach Behördenintervention austauschen

  • Von Martin Kröger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Flüchtlingsheimbetreiber sind laut Senat für die Prüfung der Wachschützer in den Unterkünften verantwortlich. Wie nd-Recherchen zeigen, kommen sie den gesetzlichen Vorgaben nicht immer nach.

Die Mitteilung des Landeskriminalamtes löste bei Behörden und dem privaten Flüchtlingsheimbetreiber PeWoBe hektische Betriebsamkeit aus. »Ein durch das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilter Sexualstraftäter (sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen) und mit Beschluss der Strafvollstreckungskammer beim Landgericht Amberg unter Führungsaufsicht (...) stehender Verurteilter« ist »Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes im Flüchtlingsheim Rognitzstraße 8«, heißt es in einer Mail der Senatsjustizverwaltung an das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) vom 22. Oktober 2014. »Kurzfristig« sollte damals mitgeteilt werden, ob vor der Einstellung des Wachmannes ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt worden war. In der Unterkunft Rognitzstraße waren laut des Mailverkehrs, der »neues deutschland« vorliegt, zum damaligen Zeitpunkt 67 Kinder von 0 bis 17 Jahren untergebracht. Ob es zu Übergriffen seitens des Mitarbeit...


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