»Homoheilung« durch Vergewaltigung

In der Regel begehen in Indien Eltern oder nahe Verwandte die Verbrechen

  • Von Michael Lenz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach Vergewaltigungen von Frauen geraten in Indien Vergewaltigungen zur »Heilung von Homosexualität« in die Schlagzeilen. Homosexualität ist dort verboten und so wird gegen die Gewalt von der Regierung nichts unternommen.

»Incredible India« - mit diesem Wahlspruch lockt Indien Touristen. In der Tat ist das kulturelle, ethnische und religiöse Indien unglaublich bunt, aufregend und verwirrend. Unglaublich ist aber auch die tägliche sexuelle Gewalt gegen Frauen, Mädchen, Kinder und sexuellen Minderheiten. Der neueste Skandal: »Korrektive Vergewaltigungen« von Schwulen, Lesben, Transsexuellen. Ziel der Ungeheuerlichkeit: die Opfer von ihrer Homo- oder Transsexualität zu »heilen«.

»In der Regel sind es Eltern oder nahe Verwandte, die ein homosexuelles Familienmitglied vergewaltigen«, weiß Deepthi Tadanki durch die Recherche für ihren Film »Satyavati«, der die fiktive Geschichte der »korrektiven Vergewaltigung« einer lesbischen Inderin erzählt. Es gibt kaum konkrete Informationen über das Ausmaß von »korrektiven Vergewaltigungen« in Indien. »Es wird nicht offen darüber gesprochen und die Opfer schweigen aus Scham und Angst.«

Dass das Thema überhaupt...


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