Alle zahlen für das Geschäft mit dem Ball

Jens Bergers »Der Kick des Geldes oder wie unser Fußball verkauft wird«

  • Von Stephan Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Profifußball ist ein gnadenloses Milliardengeschäft. Dabei verdienen wenige - und fast alle halten es am Laufen. Ob sie wollen oder nicht.

Sie interessieren sich nicht ein bisschen für die Ballkünste eines Franck Ribery und zahlen ein Auto ab? Fußball ist für Sie die langweiligste Sache der Welt, und Sie würden nicht im Traum daran denken, am Telefon darüber zu sprechen? Machen Sie Sonnabendnachmittag halb vier alles andere lieber als im Stadion zu stehen oder zu sitzen und zahlen Sie Steuern? Dann sind Sie der selbstlose Förderer, den sich der Profifußball wünscht - Sie bezahlen für die Milliardenshow und wollen sie nicht einmal sehen. Entziehen können Sie sich dem kaum, wie Jens Berger in seinem in dieser Woche erschienenen Buch »Der Kick des Geldes oder wie unser Fußball verkauft wird« beschreibt.

Fußball ist vor allem ein globales Milliardengeschäft. Jeglichen Illusionen über einen imaginären Kern, der frei davor sei, der Vermarktung und Kommerzialisierung anheimzufallen, erteilt Berger sofort eine Absage. Die Klage darüber ist im Kern so alt wie der moderne Prof...


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