Bloß keine Einwegflasche

Berliner Behörden wollen Energie sparen

  • Von Jonas Schaible
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Mehrwegflaschen im Büro, Solaranlagen auf dem Rathaus, Umbauten im Zoo - Berlin bemüht sich sehr, seine erklärten Klimaziele auch zu erreichen. Dazu holt sich das Land auch Private mit ins Boot.

Berlin hat sich einiges vorgenommen: Bis 2050 will das Land seine CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 85 Prozent senken. Auch die Behörden müssen ran - vor allem Gebäude werden umgerüstet, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab.

Etwa 1500 Gebäude werden derzeit von der Berliner Verwaltung genutzt. Für sie gibt es eine Übereinkunft zwischen dem Land und der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), einer Tochter des Landes, die die Gebäude verwaltet. Demnach müssen die Emissionen aus Strom und Wärme bis zum Ende dieses Jahres verglichen mit dem Niveau von 2007 um 21 Prozent sinken. »Das werden wir auch schaffen«, sagte eine Sprecherin der BIM. Eine Folge-Vereinbarung werde derzeit verhandelt.

Vergleichbare Abmachungen hat das Land mit zwölf weiteren Institutionen, etwa den Bäder-Betrieben, der Stadtreinigung, der Freien Universität, den Vivantes-Kliniken, aber auch mit dem Zoo und dem Tiergarten. Sie alle verpflichten ...


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